Background Image

Die Gaben des Adeptus Mechanicus

Discussion in 'German' started by Hellvetic, Oct 10, 2015.

  1. Adeptus Mechanicus

    [​IMG] Achtung Adept des LEXICANUM!
    Die in diesem Artikel wiedergegebenen
    Informationen müssen noch mittels
    Fußnoten den jeweiligen Quellen
    zugeordnet werden.
    Hilf mit, indem Du kontrollierst und
    Quellen zuordnest und einträgst.

    [​IMG]
    Symbol des Adeptus Mechanicus
    Das Adeptus Mechanicus ist eine der größten und mächtigsten Organisationen des Imperiums. Es ist die Kirche des Maschinengottes und gleichzeitig Monopolhalter auf Forschung und Entwicklung von Waffen- und Hochtechnologie.

    Die Organisation wurde als Mechanicum gegründet und behielt diesen Namen bis zum Ende des Großen Bruderkriegs bei. Erst nach der formellen Integrierung in das Imperium als Teil des Adeptus Terra fand die Umbenennung und Kategorisierung als Adeptus statt.6

    Das Adeptus Mechanicus ist nicht der einzige Anbieter von Technologie im Imperium. Es gibt auch Firmen, die technische Produkte herstellen.21 K.2 Allerdings gehören alle technischen Entdeckungen per imperialem Dekret dem Adeptus Mechanicus19 S.6 und es gilt als Technohäresie, etwas außerhalb der Doktrinen des Maschinenkultes zu erfinden11 S.14. Technik-produzierende Firmen müssen gewaltige Lizenzgebühren an das Adeptus Mechanicus zahlen, die sich aber lohnen, da sich immer noch gute Gewinne machen lassen.21 K.2 Ärgerlicher sind da die regelmäßigen Inspektionen durch das Adeptus Mechanicus, wozu auch Drogentests der Belegschaft gehören.21 K.2,K.4

    Inhaltsverzeichnis
    [Verbergen]
    Allgemeines
    Organisation
    [​IMG]
    Ein Chemiker des Adeptus Mechanicus.
    Das weltliche und religiöse Oberhaupt des Adeptus Mechanicus ist der Manufactor Principalis, der gleichzeitig Mitglied im Hohen Senat zu Terra ist.19 S.10

    Das Adeptus Mechanicus als Ganzes ist eine stark zersplitterte Organisation mit unzähligen Fraktionen, Sekten und Kulten.19 S.21; 20 S.200f In den Tagen des Mechanicums war es durch ein komplexes pseudo-feudales Netzwerk aus Gefälligkeiten, Obligationen und Bündnissen definiert. Diese Hierarchie reichte vom Manufactor Principalis und der Mechanicum-Hauptwelt Mars über eine Reihe von primären Fabrikwelten zu weiteren Fabrikwelten und Unter-Organisationen, bis hinunter zum niedrigsten Techadepten und dessen Gefolge.20 S.200f,S.204f Nach dem Großen Bruderkrieg und durch folgende Ereignisse wuchs die Angst vor Häresie im Adeptus Mechanicus und ihm wurde Schritt für Schritt immer mehr Autonomie aberkannt. Beispielsweise hat die Inquisition die Erlaubnis, auf Fabrikwelten Untersuchungen durchzuführen, auf eine gründliche Art, wie sie früher undenkbar war.19 S.9f Auch die Titanenlegionen, die früher quasi eine Parallelgesellschaft im Mechanicum bildeten, sind heutzutage eng an Fabrikwelten gebunden.19 S.11; 20 S.204 Generell ist das Adeptus Mechanicus konservativer als das Mechanicum und weniger aufgeschlossen gegenüber neuen Ideen.19 S.9Andererseits wurde die absolute Hierarchie des feudalen Netzwerks stark geschwächt: Je nach Fabrikwelt besteht ihr regierendes Konzil aus einer anderen Regierungsform: Die häufigsten Formen sind Gerontokratie und Meritokratie. Seltener, und eher bei isolierten oder heruntergekommenen Mechanicus-Gemeinden verbreitet, sind Aristokratie, Demokratie und manchmal sogar eine Herrscher-Lotterie.19 S.10

    Im Adeptus Mechanicus existiert eine Art Lehenswesen: Ein Erzmagos ist Herrscher über eine oder mehrere Fabrikwelten, muss dafür aber einen Tribut entrichten. Die Unfähigkeit, einen festgesetzten Tribut nicht zahlen zu können, wird als große Schande und als Zeichen der Inkompetenz angesehen. Weder Höhere Gewalt noch Krieg werden als Ausreden akzeptiert. Falls ein Erzmagos eine derartige Schwäche zeigt, beginnen andere Erzmagi gegen ihn zu intrigieren, um ihn zu stürzen. Im äußersten Fall, wenn der Erzmagos für das Adeptus Mechanicus zu einer Belastung wird, wird er einfach enteignet und seine Besitztümer an fähigere Magi verteilt. 15 K.7

    Organisation des Mechanicums
    Manufactor Principalis 20 S.204f Knight Häuser 20 S.204f
    Skitarii 20 S.204f Fabrikwelten 20 S.204f Ordo Reductor 20 S.204f Legio Cybernetica 20 S.204f Explorator-Flotten 20 S.204f Centurio Ordinatus diverse sonstige Sub-Kulte:
    Titanenlegionen20 S.204f Prefecture Magisterium 20 S.204f Basilikon Astra 20 S.204f Heilige Synode der Lords Magos 20 S.204f
    Fabrikwelt-spezifische Fraktionen 20 S.201
    Weitere bekannte Unterorganisationen des Adeptus Mechancius sind:

    Das Mechanicus versorgt alle großen imperialen Organisationen, darunter auch die Imperiale Armee und das Adeptus Astartes, mit technischer Ausrüstung, Waffen und z.T. auch Verbrauchsgütern, meist bezieht sich dies auf besonders schwere Waffen, Belagerungsmaschinen und Superschwere Panzer.22 S.15

    Das Adeptus Mechanicus besitzt eine eigene Sprache, die Lingua Technis, auch "machine code" genannt. Sie ist eine akustische Umsetzung des Binärkodes. Die Techpriester sind nur mit entsprechenden Bionics in der Lage Lingua Technis zu sprechen, aber dann ermöglicht sie eine schnelle und präzise Kommunikation. Auch das Dunkle Mechanicus benutzt noch die Lingua Technis. 9 Weitere verwendete Sprachen sind die Plural Cognata und der Transfercode. 12 K.7

    Die Akten des Adeptus Administratums sind aus Datenschutzgründen versiegelt. Das Adeptus Mechanicus ist davon ausgenommen: Falls eine Person mit dem Adeptus Mechanicus eine geschäftliche Vereinbarung abschließt, hat dieses das Recht, vom Adeptus Administratum sämtliche Akten über diese Person zu verlangen und diese stehen dann jedem Magos zur freien Verfügung: Aexactor-Datensätze, Diensthistorie, Zeugnisse, Verträge... Dieser umfassende Zugriff des Adeptus Mechanicus ist nicht allgemein bekannt.15 K.9

    Der Kult Mechanicus
    Das Adeptus Mechanicus basiert vollkommen auf einer Religion, die den Glauben an den Maschinengott und, seit dem Erscheinen des Imperators auf dem Mars, den Glauben an den Imperator als Omnissiah propagiert. Die Kult Mechanicus genannte Religion sieht das Fleisch des Körpers als mit Makel behaftet, Maschinen dagegen als heilig an. Sie ist die größte Religion des Imperiums, nach dem Glauben des Adeptus Ministorum, und übt sowohl geistig als auch politisch großen Einfluß aus.

    Für weiteres siehe den Artikel Kult Mechanicus.

    Ähnlich wie die Inquisition ist das Adeptus Mechanicus keine homogene Organisation, sondern in verschiedene Fraktionen gespalten, die sich manchmal sogar feindselig gegenüberstehen. Diese Fraktionen haben zum teil grundverschiedene Ansichten über die Auslegung des Kult Mechanicus. Sich gegenseitig unterstützend, bilden sie Gruppen und formulieren Ideologien, was dazu führt, dass Streit und Konflikte beim Adeptus Mechanicus zur Tagesordnung gehören.

    Für weiteres siehe den Artikel Fraktionen des Adeptus Mechanicus.

    Gesellschaft
    Die herrschende Klasse des Adeptus Mechanicus sind die Tech-Priester des Kult Mechanicus, die damit gleichzeitg eine religiöse und eine wissenschaftliche Funktion ausüben.1 S.41; 19 S.10 Sie unterteilen sich wiederum in drei Ebenen:

    Der Manufactor Principalis ist das Oberhaupt des Adeptus Mechanicus.1 S.41; 19 S.10

    Die herrschende Priester-Klasse des Adeptus Mechanicus sind: 1 S.41; 19 S.10

    • Genetor - Genetiker 1 S.41; 19 S.10
    • Magos - Meister in einem speziellen technischen Gebiet 1 S.41; 19 S.10
    • Logis - Analysten und Statistiker 1 S.41; 19 S.10
    • Artisan - Konstrukteure 1 S.41; 19 S.10
    Die große Masse der Tech-Priester, die die eigentliche Arbeit macht, setzt sich zusammen aus: 1 S.41; 19 S.10

    Sonstige Ränge und Bezeichnungen: Adept Technicus, Explorator, Fabricator, Pater Machinae, Replikator-Hauptmann, Schmiedemeister, Tech-Adept Quelle?

    Hilfspersonal, kein Mitglied des Adeptus Mechanicus:

    Die Basis der Gesellschaft des Adeptus Mechanicus wird von Dienstverpflichteten gebildet, die aus der Zivilbevölkerung der Fabrikwelten rekrutiert werden. Sie werden Menials genannt. Sie müssen ähnlich niedere Arbeit wie Servitoren verrichten, aber ihr Vorteil ist dabei, dass sie natürlich noch denken können. Obwohl sie zwangsweise in den Diensten des Adeptus Mechanicus sind, besitzen sie dennoch persönliche Freiheiten. Aus ihren Reihen wird die Techgarde rekrutiert und viele der Fähigsten können zuTechpriestern aufsteigen. 9 K.6 Ihre Kleidung besteht traditionell aus den Farben Rot und Braun.6a T2K4

    Unter den Menials stehen die Bürgen. Sie sind im Prinzip Sklaven, manchmal auch imperiale Bürger, die einfach entführt werden, weil Arbeitskräfte gebraucht werden.15 K.1,K.3 Von ihnen wird erwartet, dass sie sich freudig für den Maschinengott zutode schuften.15 K.3 Wer protestiert, wird in einen Servitor verwandelt.15 K.7 Bürgen werden nur so weit versorgt, dass sie weiterarbeiten können, und werden menschenunwürdig behandelt: Ihre Körper sind von Narben, durch Arbeitsunfälle, und von Krankheiten, durch das Arbeiten in gesundheitsschädlicher Umgebung, gezeichnet. Durch die harte Arbeit sind sie geistig abgestumpft. Die Nahrung, die man ihnen gibt, schmeckt abscheulich (die Alternative ist Verhungern) und die Speisesäle tragen ganz offen die Bezeichnung "Fütterungshalle".15 K.7 Bei der Arbeit gibt es praktisch keine Arbeitsschutzmaßnahmen, sodass es leicht zu tödlichen Unfällen kommt, wenn ein Bürge durch die harte Arbeit unaufmerksam ist.15 K.6 Wie das gehandhabt wird, hängt stark vom Aufseher ab: Manche interessieren sich nur für das Endergebnis, kennen kein Mitleid und Tode sind für sie bestenfalls nur eine Randnotiz. Andere schätzen ihre Bürgen und versuchen, auf sie aufzupassen, was aber nichts an der Härte der Arbeit ändert, die sie ihnen abverlangen.15 K.6,K.18

    Diejenigen ohne jegliches Potenzial werden in Servitoren umgewandelt, geistlose Sklaven aus Fleisch und Metall.19 S.11

    Sogar noch unter den Servitoren stehen die Tech-Thralls. Sie werden je nach Bedarf als Hilfskräfte angefertigt, beispielsweise aus Kriminellen und Gefangenen, und auf ihr Wohlergehen wird keinerlei Rücksicht genommen. Falls sie sterben, werden ihre Körperteile und Implantate einfach recycelt.18 S.275
  2. Mentalität und Doktrinen
    Das Adeptus Mechanicus forscht verbissen nach dem Wissen, welches während des Weltenbrands verloren gegangen ist. Im Dunklen Zeitalter der Technologie nahmen menschliche Kolonisten gewaltiges Wissen in STKs - Standard-Technologie-Konstrukten - mit sich. Im Laufe der Zeit ist ein Großteil dieses Wissens jedoch verlorengegangen oder zerstört worden. Seit Jahrhunderten sammelt darum das AM jede Information über den Verbleib der STKs, und auch wenn die Bergung eines funktionsfähigem STK ein extrem seltenes Ereignis ist, so wird diese Suche doch mit ruhelosem Eifer fortgeführt.Quelle? Da die restlichen Bewohner und Institutionen des Imperiums den langsamen technologischen Niedergang des Imperiums stoisch akzeptieren, sehen sich die Mitglieder des Adeptus Mechanicus dagegen wegen ihrer Bestrebungen als Forscher, als Entdecker, als Visionäre, die sich über die einengenden imperialen Dogmen erheben.15 Prolog Dass sie in Wahrheit kein intellektuelles Neuland betreten, dass sie nur nach Dingen suchen die schon jemand anders erfunden hat, und somit keine Forscher sind, fällt ihnen nicht auf, da sie kulturell so eingeschränkt sind, dass es ihr Begriffsvermögen übersteigt. Sie begreifen nicht, dass sie keine echten Wissenschaftler sind, dass sie nur nach verlorenem Wissen, verlorenen Technologien, suchen, nicht nach neuen Technologien. Wenn man sie darauf hinweist, reagieren sie irritiert und werten das als verbalen Angriff. In so einem Fall wechseln sie schnell das Thema und gehen darauf nicht weiter ein.15 K.18 Diese Blindheit auf dem ingenieurstechnischen Gebiet erstreckt sich aber offensichlich nicht auf die Naturwissenschaften: Das Adeptus Mechanicus betreibt echte Forschung beispielsweise bei der Untersuchung von natürlichen Phänomenen.15 K.2

    Das Adeptus Mechanicus betet die Maschine an. Fleisch ist vergänglich, aber das Metall der Maschine überdauert. Menschen sind für sie einfach nur ein weiterer Rohstoff, der ausgebeutet wird.15 Prolog, K.3 Ein einzelner Mensch oder Krieger kann nur ein begrenztes Maß an Einfluß ausüben bevor er stirbt. Eine Technologie, eine Idee, Wissen, ist dagegen unsterblich und kann das Leben von Milliarden verändern.16 K.7 Deswegen hat das Adeptus Mechanicus keine Skrupel, seine Sklaven bis zum Tod schuften zu lassen oder ihre Organe und Körperteile zu ernten 15 K.3,K.17. Dass ihr Vorgehen bisweilen unmenschlich und grausam ist, kommt den Anführern des Adeptus Mechanicus nicht einmal in den Sinn: Es ist schließlich eine Ehre dem Maschinengott zu dienen.15 K.3,K.17

    Die Mechanicus haben einen ganz anderen Charakter, als normale Menschen: So versuchen sie den Maschinen nachzueifern, z.B. durch Gebrauch der Lingua Technis, und wenden Begriffe, Metaphern und Sprichwörter aus den Bereichen Wissenschaft und Informatik auch auf Personen an. Sie besitzen meistens keinen Sinn für Sarkasmus und soziale Gepflogenheiten wie Small-talk, frönen aber einer Art intellektuellem Insider-Humor, den sie als binären Humor bezeichnen. 12 K.3,4 Sie verstehen aber durchaus die Prinzipien normalen menschlichen Humors und machen in Gesellschaft selten auch Scherze. Das sorgt für besondere Überraschung, da man von ihnen erstens keinen Humor erwartet und zweitens können sie ihren Scherz wegen ihrer ernsten Mienen umso glaubwürdiger vortragen.15 K.9

    Die anderen Mitglieder des Imperiums halten sie oft für Eigenbrötler, die durch die kalte Technologie ihrer Bionik definiert werden. Dieses Bild ist falsch, da die Mechanicus geistig in einem permanenten und stimulierenden Informationsnetzwerk leben, arbeiten und lernen. 12 K.12 Dieser permanente Kommunikationsfluss, u.a. über die Noosphäre, ist für sie selbstverständlich, für Außenstehende aber, mangels der entsprechenden Bionik, nicht wahrnehmbar. Die Mitglieder des Mechanicus vergessen das oft und setzen voraus, dass jeder über alle nötigen Daten und Berechnungen verfügt und somit selbstverständlich ihre wohldurchdachte Position teilt. Das führt in Gesprächen mit Außenstehenden häufig zu Missverständnissen und Reibungen und verstärkt den Ruf des Mechanicus, es wäre unhöflich und arrogant.15 K.4,K.5
    Diese permanente Vernetzung geht so weit, dass ein Magos unbewusst Daten absondert, wie z.B. seinen Namen, und diese Daten können selbst von den primitivsten Systemen empfangen und ausgewertet werden.15 K.15

    Der Schönheitssinn der Mitglieder des Adeptus Mechanicus gleicht eher dem von Wissenschaftlern, als normalen Menschen: Für sie ist ein Sonnenuntergang nicht schön, weil er etwas Abstraktes wie Liebe oder Frieden repräsentiert, sondern weil sie ihn verstehen und in ihm das Zusammenspiel der Naturgesetze wiedererkennen.15 K.10

    Die Techpriester, Maschinenseher und Magi des Adeptus Mechanicus kennen auch Liebe, allerdings ist sie bei ihnen etwas anders definiert. Der Grund sind die chirurgischen und bionischen Veränderungen, die an ihren Gehirnen vorgenommen werden und ihre mentalen Kapazitäten erhöhen und ihr Bewusstsein erweitern. Die Liebe zu den Eltern ist beispielsweise eine Art Dankbarkeit. Romantische Liebe existiert bei ihnen als Faszination: Es geht darum, am Partner immer wieder neue Seiten zu entdecken und immer wieder von ihm überrascht zu werden. Nicht bionisch aufgewerte Personen sind für sie einfach nicht interessant genug und daher würde eine derartige Beziehung nicht lange halten.15 K.10 Auch wenn Romantik bei ihnen nicht in der üblichen Form existiert, so besitzen sie dennoch einen Sexualtrieb, wobei je nach Charakter dabei sowohl bionisch modifizierte als auch unmodifizierte Personen als gewünschte Sexualpartner infrage kommen.15 K.9

    Die Mechanicus löschen nie irgendwelche Daten oder Dokumente. Alles wird aufbewahrt und sei es in zensierter Form oder in geheimen Datenbanken auf dem Mars. Auch ketzerische und gefährliche Daten überdauern so und können bei ihrer Entdeckung unversehens zu einem Problem werden. Trotz dieser durchaus realen Gefahr, weigert sich das Adeptus Mechanicus dem Drängen der Inquisition nachzugeben und Dokumente und Dateien vorbeugend zu löschen. 11 S.31; 12 K.3

    Domänen
    Das Adeptus Mechanicus besitzt im Imperium eigene Planeten: Die Fabrikwelten, die berühmteste unter ihnen ist der Mars, wurden während des Weltenbrandes gegründet und sind seit je her das Herz und ureigenste Territorium des Adeptus Mechanicus.19 S.8 Darüberhinaus besitzt das Adeptus Mechanicus noch sekundäre Welten und Kolonien, die speziellen wissenschaftlichen oder kultischen Zwecken dienen.19 S.94

    Das Adeptus Mechanicus besitzt auch Raumstationen in großer Fülle, für die verschiedensten Zwecke, manchmal in abgelegenen oder unwirtlichen Bereichen des Weltalls versteckt.19 S.94 In den Sonnensystemen der Fabrikwelten sind solche im All lebenden Gemeinden als die Basilikon Astra zusammengefasst, die nur aus traditionellen und praktischen Gründen an die Fabrikwelt gebunden sind.20 S.204 Das Adeptus Mechanicus schickt auch immer wieder Explorator-Flotten aus, die in den Tiefen des Alls operieren.19 S.13

    Die meisten der Ritterwelten sind mit dem Adeptus Mechanicus alliiert und durch verschiedene Verträge und Beistandspakte an es gebunden.20 S.204,S.230

    Geschichte
    Das Adeptus Mechanicus hat als eine der ältesten Organisationen des Imperiums eine lange Geschichte hinter sich. Die heutige Organisation des Adeptus Mechanicus bildete sich aufgrund vieler Ereignisse der Vergangenheit heraus. Im Verlaufe der Jahrtausende ist so aus einem kleinen Bündnis ein riesiger Machtblock entstanden, der oftmals die Geschicke des Imperiums bestimmt.

    Für weiteres siehe den Artikel Geschichte des Adeptus Mechanicus.

    Dunkles Mechanicus und Technohäresien
    Das Adeptus Mechanicus hat ähnlich wie die Space Marines sowohl mit Verrätern und Häretikern in der Vergangenheit als auch im gegenwärtigen Zeitalter des Imperiums zu kämpfen. Im Großen Bruderkrieg spaltete sich das AM und ein Teil wurde zumDunklen Mechanicus.

    Ebenso gefährlich sind die Verstöße gegen die Doktrinen des Adeptus Mechanicus, was die Forschung angeht. Das wird als Technohäresie bezeichnet.

    Streitkräfte
    Der militärische Arm des Adeptus Mechanicus ist außergewöhnlich schlagkräftig. Als eine der wenigen Organisationen des Imperiums verfügt es sowohl über Raumschiffe als auch über genügend Bodentruppen und ist somit in der Lage, völlig unabhängig vom Rest des Imperiums Krieg zu führen.

    Bodentruppen
    Das Adeptus Mechanicus ist in unzählige Sekten und Fraktionen zersplittert.19 S.21 Das Gleiche gilt auch für seine Armeen. Diese sind durch Netzwerke aus Gefälligkeiten und Beziehungen verbunden18 S.264, sodass es nicht ungewöhnlich ist, wenn Truppen einer Organisation in einer Armee einer anderen auftauchen. Beispielsweise gibt es Myrmidonen, die der Legio Cybernetica Treue geschworen haben18 S.264, oder der Ordo Reductor verschenkt Thallax-Truppen im Tausch für Loyalität oder Hilfe18 S.273.


    Zumindest bis zur Horus Häresie bildeten die Skitarii, die Titanenlegionen und die Taghmata Omnissiah die mit Abstand größten und mächtigsten Militärformationen des Mechanicums. Sie wurden zusammenfassend Triad Magna genannt.20 S.200

    • Skitarii: Die Skitarii, auch Techgarde genannt, sind die regulären Bodentruppen des Adeptus Mechanicus, bestehend aus bionisch aufgerüsteter Infanterie und Panzern. Sie stehen abseits der komplexen Machtgeflechte der Techpriester, sondern unterstehen nur jeweils dem höchsten Erzmagos einer Fabrikwelt, durch das Mandat des Mars. (siehe Artikel für weitere Details)
    • Titanenlegionen: Sie setzen Imperiale Titanen ein. Sie stehen ebenfalls außerhalb der Priesterschaft, da sie eine Kriegergesellschaft bilden, die quasi parallel dazu existiert. (siehe Artikel für weitere Details)
    • Taghmata Omnissiah: Diese Militärformationen werden ausgehoben, indem eine Fabrikwelt alle erreichbaren und verfügbaren militärischen Machtmittel ihrer Magi einfordert. Eine Taghmata Omnissiah ist eine bunt zusammengewürfelte Streitmacht, aber von gewaltiger Größe. (siehe Artikel für weitere Details)

    Neben der Triad Magna gibt es noch weitere militärisch relevante Fraktionen und Gruppen, die in Größe und Einfluß aber bei weitem nicht an die Triad Magna herankommen:20 S.200

    • Ordo Reductor: Der Ordo Reductor hat sich auf Belagerungstechniken spezialisiert und setzt auch gerne experimentelle Waffensysteme ein. Er kann sich rühmen, dass noch kein Planet seinen Belagerungstechniken standgehalten hat. (siehe Artikel für weitere Details)
    • Legio Cybernetica: Die Legio Cybernetica führt Roboter in die Schlacht. Meist werden kleine Einheiten der Legio Cybernetica anderen Einheiten als Hilfstruppen zugeteilt. Allein operierende Einheiten der Legio Cybernetica sind selten. Die Roboter der Legio Cybernetica sind relativ dumme, aber schwerbewaffnete, gnadenlose und zähe Kämpfer. (siehe jeweilige Artikel für weitere Details)
    • Centurio Ordinatus: Das Centurio Ordinatus baut, wartet und koordiniert den Einsatz der monströsen Ordinatus-Kriegsmaschinen. (siehe jeweilige Artikel für weitere Details)
    • Explorator-Flotten: Die Explorator-Flotten sind exzellent ausgestattete Forschungsflotten, die auch über eigene Truppen und Kriegsschiffe verfügen. (siehe Artikel für weitere Details)
    • Knight Häuser: Die Knight Häuser sind die Adelshäuser der Ritterwelten. Sie setzen Imperiale Knights ein und sind durch verschiedene Verträge und Beistandspakte mit dem Adeptus Mechanicus alliiert. (siehe jeweilige Artikel für weitere Details)

    Hinzu kommt noch eine kaum überschaubare Fülle von kleinen militanten Sekten, Sub-Kulten, Fraktionen und Gruppierungen. Techpriester, die solch einem Orden angehören, werden üblicherweise als Secutor bezeichnet. Derartige Kulte sind zahlenmäßig nicht sehr groß, aber die Secutoren beispielsweise sind wahre Experten in der Kriegskunst. Deswegen werden sie beispielsweise als Militärberater und Kommandeure eingesetzt. (siehe jeweilige Artikel für weitere Details)


    Daneben gibt es noch grundlegende Truppentypen, die einem Magos auch ohne explizite militärische Hilfe zur Verfügung stehen:

    • Protectors: Sie sind schwerbewaffnete Infanterie und werden nur für Verteidigungszwecke eingesetzt. Sie sind jeweils einer Installation oder einem Magos zugeordnet. (siehe jeweilige Artikel für weitere Details)
    • Servitoren: Sie sind die grundlegendsten Arbeiter und Truppen des Adeptus Mechanicus. Auf einfachen Forschungsmissionen werden die Techpriester und Magi nur von bewaffneten Servitoren begleitet, manchmal auch von hochwertigen Modelle wiePraetorservitoren. Falls es sich für die Ziele des Techpriesters als nötig erweist, wird er sie bedenkenlos als Kanonenfutter opfern, um Zeit zu gewinnen.17
    • Adsecularis: Die Adsecularis, für den Kampf modifizierte Tech-Thralls, sind reine Sklavensoldaten und Kanonenfutter und werden nur aufgestellt, um andere Truppen zu unterstützen. Sie werden nach Bedarf hergestellt und gelten als noch weniger wert als Servitoren.18 S.275

    Das Adeptus Mechanicus ist nicht verpflichtet, anderen imperialen Institutionen mitzuteilen, mit welchen Truppen es seine Fabrikwelten und Einrichtungen verteidigt.6b K.3

    Raumflotte
  3. Das Adeptus Mechanicus unterhält eigene Raumschiffe, was neben riesigen Fabrikschiffen und Orbitalstationen bzw. -plattformen sowie schnellen Kurierschiffen auch Kampfeinheiten umfasst, die von Schlachtschiffen über Kreuzer bis zu leichten Kreuzern reichen. Des Weiteren werden die eigenen Kriegsmaschinen in sogenannten Mass Cargo Conveyances transportiert. Die Exploratorflotten, die die Weiten der Sterne auf der Suche nach funktionierenden Standard-Technologiekonstrukten durchstreifen, werden teilweise von den riesigen Mechanicus-Archen unter dem Kommando eines Erzmagos-Explorator angeführt.Quelle?

    Die Flotte des Adeptus Mechanicus ist bedeutend kleiner als die der Imperialen Flotte und zudem über die Fabrikwelten verteilt. Allerdings ist sie dafür qualitativ bedeutend besser.13 S.1 Um nicht den Argwohn der Imperialen Flotte zu erregen, werden absichtlich keine Schlachtkreuzer eingesetzt.13 S.2

    Ein häufig beobachteter Umbau bei Mechanicus-Schiffen ist, dass sie bei ihren Kreuzern die Torpedowerfer durch Lanzenbatterien ersetzen.13 S.2

    Wie die Imperiale Flotte benutzt auch die Flotte des Adeptus Mechanicus Pressgänger, um imperiale Bürger zu versklaven und zum Dienst in ihren Schiffen zwangszuverpflichten. Die Pressgänger sind wie Soldaten gerüstet, verwenden aber Schockhämmer(eine Art Elektroschocker) als Nahkampfwaffen und Gewehre mit Betäubungsmunition. Sie setzen auch Rammböcke und Cyberhunde ein.15 K.1

    Mechanicus-Schiffe sind nicht sehr gut bei Enter-Aktionen, da sie nur kleine Skitarii-Verbände an Bord haben und die Besatzung hauptsächlich aus Techpriestern besteht.13 S.1 Außerdem haben sie ungewöhnlich viele Reparatur-Servitoren an Bord.13 S.2

    Die Flotte des Adeptus Mechanicus hat Zugriff auf folgende Schiffsklassen:

    Schlachtschiffe:

    Kreuzer:

    Eskortschiffe:

    Transporter:

    Sonstige:

    • [​IMG]
      Adeptus Mechanicus Schlachtschiff


    • [​IMG]
      Adeptus Mechanicus Kreuzer


    • [​IMG]
      Adeptus Mechanicus Leichter Kreuzer
    Berühmte Persönlichkeiten
  4. Rhino
    **********

    Das Rhino ist der Standard-Schützenpanzer der Space Marines wie auch der Chaos Space Marines, genutzt wird er auch von der Inquisition, dem Adeptus Sororitas, dem Adeptus Custodes und dem Adeptus Arbites.

    Inhaltsverzeichnis
    [Verbergen]
    Allgemein
    Im Inneren des Rhinos finden bis zu zehn Mann in Servorüstung Platz, die über drei Ausgangsluken am Heck und an den Seiten aussteigen können. Die Bewaffnung besteht im Normalfall aus einem oder zwei Sturmboltern. Er wird im Departmento Manafacturum unter der Nummer 0120-766-0724-PR 113 geführt.

    Ergänzend werden Rhinos auch häufig mit verstärkter Panzerung, einer Radarsuchkopfrakete, Bulldozerschaufeln und Suchscheinwerfern ausgerüstet.

    Der Rhino-Rumpf dient vielen Varianten als Grundgerüst, die bekanntesten sind der Predator, der Whirlwind, der Razorback, der Vindicator und der Hunter. Auch das Adeptus Sororitas und das Adeptus Arbites nutzen auf dem Rhino-Rumpf basierende Fahrzeuge.



    Rhinotypen
    [​IMG]
    Rhino Typ MkI
    (Adeptus Astartes - Ultramarines)
    [​IMG]
    Rhino Typ MkIIc
    (Adeptus Astartes - Dark Angels)
    Das Rhino wurde seit dem Bruderkrieg überarbeitet und nun vor allen Dingen in der Version IIc genutzt, ältere Versionen finden aber immer noch Verwendung (besonders bei Chaos Space Marines, Adeptus Sororitas und Adeptus Arbites). Der Typ I war außerdem noch mit synchronisierten Boltern ausgestattet.

    Chaos Space Marines ersetzen teilweise den einen der Zwillingsbolter durch eine andere Kombiwaffe - bevorzugt die Bolter-Flammenwerfer oder die Bolter-Melter-Kombination und verwenden zusätzlich teilweise Inferno-Raketenwerfer.

    Rhino in den Diensten anderer Fraktionen
    Die Chaos Space Marines verwenden und produzieren Rhinos der Varianten Mk Ib, Mk IIb und Mk IIc, allerdings teilweise schwer modifiziert. Aufgrund seiner Zähigkeit und Robustheit ist der Rhino auch bei ihnen sehr beliebt.3

    Rhinotypen
    [​IMG]
    Rhino Typ MkIIc
    (Chaos Space Marines)
    Geschichte
    Überblick
    Das Rhino ist im Imperium seit mehr als 10.000 Jahren im Einsatz, seine Geschichte reicht aber noch weiter zurück.

    Seinen Ursprung hat dieses Gefährt im STK RH1-N-0, einem Forschungs- und Vielzweck-Verteidigungskettenfahrzeug, das den ersten Siedlern und Kolonisten während der Eroberung der Galaxis diente. Es erfüllte die Bedingungen, robust und vielseitig einsetzbar zu sein und bot gleichzeitig Schutz vor lebensfeindlichen Umgebungen und eine gewisses Maß an Schutz- und Defensivkapazitäten.

    Die ersten, sehr erfolgreichen Feldversuche wurden auf dem Mars durchgeführt und Rhinos konnten aus jedem verfügbaren Material gebaut und mit jedem denkbaren Kraftstoff betrieben werden. Dies führte dazu, dass Rhinos zu einem alltäglichen Anblick auf den Grenzwelten der sich stetig ausbreitenden menschlichen Zivilisation wurden. Auch das Militär erkannte das Potential dieses Fahrzeugs und stattete es mit Waffen und mehr Panzerung aus, so dass das Rhino schnell zum Standardmilitärfahrzeug menschlicher Armeen wurde.

    Nach den blutigen Kriegen des Zeitalters der Zwietracht brach diese beherrschende Rolle zusammen, und in der dunklen Zeit bis zum Erscheinen des Imperators waren viele STK-Designs verloren gegangen und die noch vorhandenen Rhinos litten unter Materialermüdung. Glücklicherweise retteten das neugeschaffene Adeptus Mechanicus und die Techmarines der Legionen das Wissen um die Herstellung und Wartung dieser Maschinen und das grundlegende Design wurde seither kaum verändert.

    Militärischer Einsatz
    Der erste belegte Kampfeinsatz des Rhino fand laut Liber Armorum auf Torben's World statt, als die menschlichen Kolonisten gegen nicht näher bezeichnete primitive Aliens kämpften. Die einfachen Feuerwaffen der Xenos konnten die Panzerung der Rhinos nicht durchdringen und die Außerirdischen wurden ausgelöscht um die Besiedlung gefahrlos fortsetzen zu können.

    In den nächsten 100 Jahren verbreiteten sich Rhino und zahlreiche militärische Varianten wie z. B. Predator, Immolator und Whirlwinds und zahlreiche in den Nebeln des Vergessens verschwundene Modelle als STKs in den menschlichen Streitkräften.

    Das älteste bekannte Rhino ist Nocturne's Hammer, der sich im Besitz der Salamanders befindet und in dem schon Vulkan in die Schlacht fuhr. Nach 8.000 Jahren verlässlichen Einsatzes wurde der Panzer ausgemustert und wird seither auf Prometheus als Reliquie verehrt. Zu Beginn jedes neuen Jahrhunderts wird sein Motor angelassen. Sollte die Maschine nicht anspringen, so wird das als unheilverkündetes Omen für den Orden gewertet.

    "As the Rune of Activation is inscribed upon you, So may the Litany of Combustion arouse your soul. Strike the Rune once! [Clang!] As the Machine God infuses you with life, So my it ward you from harm. Strike the Rune twice! [Clang!]Awake! Awake! The Will of the Emperor be done. Strike the Rune thrice! [Clang]"
    +++ Ceremony of Commissioning +++

    Technische Merkmale
    Materialien
    Die meisten Rhinos bestehen aus einer Ceramitschicht, die eine gegossene Plaststahlwanne ummantelt, es gibt aber, je nach Herkunft, auch Varianten, die aus Kompositkohlenstoffverbindungen oder gehärtetem Stahl bestehen.

    Besatzung
    Die Besatzung besteht aus einem Fahrer, der auch den oder die Sturmbolter fernsteuert. Alle Space Marines lernen während ihres Trainings, wie man ein Rhino steuert. Der Fahrer ist stets mit einer Boltpistole ausgerüstet.

    Transportkapazität
    Es passen zehn Space Marines in Servorüstung in den Panzer, die das Fahrzeug über eine Rampe am Heck und zwei Luken an den Seiten verlassen konnen. Während des Transports sitzen dabei nur vier Marines und der sie anführende Sergeant.

    Antrieb
    Das Rhino ist mit vier anpassungsfähigen Verbrennungsmotoren des MKII-Mars-Schemas ausgestattet. Jede dieser Maschinen treibt einen Dynamo an, der wiederum zwei Elektromotoren antreibt. Alle diese Systeme sind unabhängig, der Ausfall eines oder mehrerer Motoren führt nicht zum Stillstand. Der Name des Antriebs ist: Quad MkII Adaptable Thermic Combustor Reactor. Nach dem Ausfall aller vier Motoren kann das Rhino sogar noch nur mit seinen Batterien eine kurze Zeit mobil bleiben. Jeder Verbrennungsmotor hat neben einem eigenen Treibstoff- auch einen zuschaltbaren Sauerstofftank, sodass die Durchquerung von Gewässern und der Einsatz auf luftlosen Welten möglich ist.

    Technische Daten2, S. 12
    [​IMG]
    MkIIc Mars Schema Rhino2, S. 14
    Typ : Schützenpanzer
    Fabrikwelt : u.a. Mars
    Länge/Höhe/Breite : 6,60m/3,60m/4,50m
    Gewicht : 30 Tonnen
    Geschwindigkeit : 70 km/h (Straße) bzw. 55 km/h (Gelände)
    Besatzung : 1 Fahrer
    Primärbewaffnung : Sturmbolter
    Sekundärbewaffnung : keine
    Munition : 800 Schuss
    Panzerung : 60mm rundum
    Modelle/Schemata
    MKIb
    Die MKIb-Reihe ist die älteste noch im imperialen Einsatz befindliche Modellreihe und wurde in großen Stückzahlen hergestellt. Heutzutage werden allerdings keine mehr produziert, da sie durch das MKIIc-Modell ersetzt wurden. Zu jeder Variante (Predator usw.) gibt es MKIb-Modelle.

    Der Hauptunterschied zwischen MKIb und IIc liegt in der Redundanz und Robustheit der Antriebssysteme der IIc-Reihe, die zu einer etwas höheren Höchstgeschwindigkeit und Ladekapazität führt.

    Die Maschinen der I-Reihe sind einfacher und deshalb leichter zu warten.

    Tekton-Schema
    Die Rhinos wurden während des Großen Kreuzzuges und Bruderkrieges von Techmarines zum Bau von Befestigungen genutzt.10 K.11

    Auf Rhino-Rumpf basierende Fahrzeuge
  5. Predator
    *********
    Der Predator ist ein Kampfpanzer der Space Marines, der auf dem Rhinorumpf basiert.

    Die Fraktion der Predatoren in Necromunda beschreibt der Artikel Predator (Necromunda).


    [​IMG]
    Predator Destruktor der Blood Angels mit Maschinenkanone und schweren Boltern
    Inhaltsverzeichnis
    [Verbergen]
    Geschichte
    Während des Dunklen Zeitalters der Technologie war der Predator Destruktor (einzige bekannte eingesetzte Variante) der Standardkampfpanzer der menschlichen Streitkräfte und war erstmals gebaut worden, um der Bedrohung durch die Orks Herr zu werden.Quelle?

    Anfangs hatten Predatoren noch eine kleine Transportkapazität, diese wurde jedoch im Laufe des Großen Kreuzzugs zugunsten von mehr mitgeführter Munition eliminiert. Dies bot v. a. bei einer Ausrüstung mit Seitenkuppeln Vorteile.Quelle?

    Heute besitzt ein Orden normalerweise zwischen 20 und 30 Predator-Panzer.Quelle?

    Teilweise werden Predatoren mit gleicher oder ähnlicher Bewaffnung für einzelne Schlachten in sogenannten Scharfrichterschwadronen zusammengefasst, die mit der Eliminierung eines spezifischen Ziels beauftragt werden, und dafür jegliche verfügbaren Informationen und taktischen Daten über ihr Zielobjekt erhalten und ihre Bewaffnung darauf ausgerichtet modifizieren. Laut Überlieferung des Adeptus Astartes sind solche Scharfrichter-Schwadronen bislang nur drei Mal an der Vernichtung ihres Missionsziels gescheitert, wobei zwei der Schlachten im Wirbel des Chaos stattfanden, wo die Gesetze der Physik von den Chaosgöttern selbst gebeugt wurden, während im dritten Fall ein voreilig angeordneter Exterminatus während des Krieges um Quiles Torheitverantwortlich war. 1

    Technische Merkmale
    [​IMG]
    Predator Typ MK1b
    Panzerung
    Die Panzerung besteht aus drei Schichten, von denen die innerste aus einer Ceramit/ Adamantium-Legierung besteht und den Hauptschutz bietet. Sie ist leichter als Stahl und bietet ungefähr so viel Schutz wie Stahl der fünffachen Dicke.Quelle?

    Die zweite Schicht besteht aus verstärkendem Thermoplast mit integriertem Fibernetzwerk zur Verteilung von Energietreffern und Radioaktivität.Quelle?

    Die äußere Schicht besteht aus einer nichtmagnetischen Acrylschutzschicht.Quelle?

    Ingesamt entspricht die Frontpanzerung in etwa 200 mm herkömmlichen Stahls.Quelle?

    Ausführungen & Versionen
    Predator Destruktor
    Der Grundtyp des Predator ist mit einer Maschinenkanone im Turm ausgestattet. Er wurde als einzige Variante schon im Bruderkrieg und während des Grossen Kreuzzug verwendet. In den Seitenkuppeln werden schwere Bolter oder Laserkanonen verwendet. Einige Orden haben zeitweise auch schwere Flammenwerfer eingesetzt. Seit die Annihilatorvariante entwickelt wurde, wird diese Variante zumeist mit schweren Boltern zum Kampf gegen Infanterie und leichte Fahrzeuge eingesetzt. Er wird im Departmento Manafacturum unter der Nummer 0120-766-0723-RH 812/819 geführt.Quelle?

    Die MKIVb-Variante ist mit einer Maschinenkanone des Syrtis-Schemas ausgestattet.Quelle?

    Die MKIIIb ist nach der IVb die häufigste Variante und stammt ursprünglich von der Fabrikwelt Phaeton.Quelle?

    Schemata
    [​IMG]
    Typ Ib

    Typ II
    [​IMG]
    Typ IIIc (Phaeton)
    [​IMG]
    Typ IVb
    Technische Daten1, S. 28
    [​IMG]
    Predator Destruktor
    Typ : Kampfpanzer
    Fabrikwelt : u.a. Mars, Phaeton
    Länge/Höhe/Breite : 6,60m/4,40m/6,00m (inkl. Seitenkuppeln)
    Gewicht : 44 Tonnen
    Geschwindigkeit : 68 km/h (Straße) bzw. 50 km/h (Gelände)
    Besatzung : 2 - Fahrer, Schütze
    Primärbewaffnung : Maschinenkanone
    Sekundärbewaffnung : Schwere Bolter oder Laserkanonen in den Seitenkuppeln
    Munition : 120 Schuss (Hauptgeschütz), 1100 Schuss (Schwere Bolter), unbegrenzt (Laserkanone)
    Panzerung : Turm: 65 mm / Hülle: 55 mm
    Predator Annihilator
    Diese Ausführung wurde von den Space Wolves im Kampf gegen Panzerverbände der Iron Warriors auf Skarath entwickelt. Die Maschinenkanone wurde durch synchronisierte Laserkanonen ersetzt. Schon der erste Einsatz war ein voller Erfolg und die Variante wurde schon bald von anderen Orden eingeführt. Das Adeptus Mechanicus benötigte dennoch 200 Jahre, um diese Variante abzusegnen. Auch die Chaos Space Marines kopierten dieses Schema und setzen es breit ein. Er wird im Departmento Manafacturum unter der Nummer 0120-766-0724-PR 116 geführt.Quelle?

    In den Seitenkuppeln werden schwere Bolter oder Laserkanonen verwendet. Die zusätzlichen Laserkanonen machen ihn zu einem hervorragenden Panzerjäger, während die schweren Bolter eine bessere Infanterieabwehr ermöglichen.Quelle?

    Die MKIVb-Variante ist mit Laserkanonen des Stormbringer-Schemas ausgerüstet.Quelle?

    Predator Annihilator
    Typ : Kampfpanzer
    Fabrikwelt : u.a. Mars, Skarath
    Länge/Höhe/Breite : 6,60m/4,40m/6,00m (inkl. Seitenkuppeln)
    Gewicht : 44 Tonnen
    Geschwindigkeit : 68 km/h (Straße) bzw. 50 km/h (Gelände)
    Besatzung : 2 - Fahrer, Schütze
    Primärbewaffnung : 2 synchronisierte Laserkanonen
    Sekundärbewaffnung : Schwere Bolter oder Laserkanonen in den Seitenkuppeln
    Munition : 1100 Schuss (Schwere Bolter), unbegrenzt (Laserkanone)
    Panzerung : Turm: 65 mm / Hülle: 55 mm
    Baal Predator
    Der Baal Predator ist eine Variante des Predator Kampfpanzers, welche ausschließlich von den Blood Angels und ihren Nachfolgeorden seit den frühesten Tagen des Großen Kreuzzugs eingesetzt wird. Die STK-Daten wurden damals aus den Ruinen der Festung des Erztechnohäretikers Lord de Ladt auf Atium III geborgen, als die Blood Angels das innere Heiligtum stürmten. Das geborgene STK wurde nie dem Adeptus Mechanicus übergeben und ruht als Reliquie in einer Stasiszelle auf Baal.Quelle?

    Das Adeptus Mechanicus beschwert sich seit Erscheinen dieses Panzers darüber, dass das Modell nicht offiziell sanktioniert wurde und dass die Authentizität der STK-Daten nicht verifiziert wurde. Die Blood Angels hingegen behaupten das Gegenteil und verwehren den Techpriestern Einsicht in ihre Waffenschmieden und Archive. Dies führte soweit, dass einige hohe Vertreter des Mechanicus die Meinung vertreten, die Blood Angels seien "befleckt" und würden jenseits der Kontrolle des Imperiums operieren. Er wird im Departmento Manafacturum unter der Nummer 0120-766-0724-PR 120 geführt.Quelle?

    Im Gegensatz zur Standardvariante verfügt der Baal Predator über synchronisierte Sturmkanonen im Turm. Darüberhinaus kann er mit schweren Flammenwerfern in den Seitenkuppeln ausgestattet werden. Diese Bewaffnung macht ihn zu einer ausgezeichneten Feuerunterstützung auf kurze Distanz, speziell gegen leicht- und mittelschwer gepanzerte Infanterie und leichte Fahrzeuge. Somit fügt sich der Panzer in die bevorzugte Taktik der Blood Angels ein, die den Kampf wann immer möglich zum Feind tragen. Diese Variante hat sich bisher nicht bei Orden die nicht der Legion der Blood Angels entstammen durchgesetzt.Quelle?
  6. Vindicator
    **********

    Der Vindicator beruht auf dem STK des Rhinos, stellt aber keineswegs einen Transport-, sondern einen Belagerungspanzer dar.5, S. 67

    Inhaltsverzeichnis
    [Verbergen]
    Allgemein
    [​IMG]
    Ein früher Vindicator
    Der Vindicator ist mit einem Demolishergeschütz in der Frontseite ausgerüstet und wird häufig verwendet, um Befestigungsanlagen auf mittlere Distanz zu sprengen.5, S. 67

    Die ersten Prototypen dieses Panzers wurden während des Großen Bruderkrieges von den Ultramarines während der dritten Befriedung von Rothern I eingesetzt, wo Roboute Guillaume Rhinos mit Donnerer-Kanonen ausstatten ließ, um die befestigten Gebäude der Festungsstadt Stahlenburg systemathisch niederzureißen. Diese Taktik war äußerst erfolgreich, da die Häretiker so ihre Zufluchten verloren und die Ultramarines in den engen Straßenzügen nicht länger hohe Verluste hinnehmen mußten. Später wurden die Vindicatoren, die sich hier bewährt hatten, dann auf Demolisher-Geschütze umgerüstet. Diese Geschütze verschießen die erheblich effektiveren raketengetriebenen Projektile. Die Beladung des schweren Geschützes erfolgt über ein kompliziertes Ladesystem im Innern und einen Ladekran für die Projektile am Heck des Panzers. Durch diese Ladevorrichtung verfügt der Vindicator über keine Transport-Kapazitäten mehr.Quelle?

    Nach dem überaus erfolgreichen Feldtest auf Rothern I wurde die Einsatzdoktrin für Vindicatoren stark verbessert und den Einsatzgebieten angepasst. Vindicatoren operieren selten ohne Infanteriedeckung, da sie über keine Selbstverteidigungssysteme, außer der starken Panzerung natürlich, verfügen. Während einer oder mehrere Vindicatoren in urbanem Gebiet auf den Straßen vorrücken, werden sie von Space Marine Einheiten eskortiert, die im Schutz von Schutt oder Gebäuden vorrücken. Selbst verbarrikadierte Straßen sind für diesen Typ kein Problem, da die meisten Vindicatoren unterdessen mit einer massiven Plaststahlräumschaufel ausgerüstet sind, die gleichzeitig als weitere Frontpanzerung dient. Die ersten Vindicatoren operierten noch ohne starke Panzerung, speziell auf dem Dach des Fahrzeuges. Das führte zu Verlusten durch Treffer, die gezielt auf die Dächer der Panzer abgeschossen wurden, oder Zufallstreffer bei ballistischem Beschuss.Quelle?

    Teilweise werden Vindicatoren in sogenannten Frontenbrecher-Schwadronen zu drei oder mehr dieser Panzer eingesetzt. Diese Verbände werden zum Einsatz gebracht, wenn es gilt massiv befestigte Stellungen sturmreif zu schießen, oder verschanzte Ziele unter Zeitdruck eingenommen werden müssen und/oder keine Artillerieunterstützung verfügbar ist.Quelle?

    Der Einsatz von Vindicatoren wird ausschließlich vom Verwalter des Arsenals eines jeden Ordens genehmigt. Der Antrag auf Zuteilung dieser wertvollen Maschinen muss dem Verwalter, meist der oberste Techmarine des Ordens, sehr genau erklärt werden und der Verwalter muss überzeugt werden, dass der Vindicator diesen Einsatz auch übersteht. Normalerweise verfügt ein Space Marine Orden nicht über viele Vindicatoren, weswegen ein Verlust im Gefecht ein herber Schlag für den jeweiligen Orden ist.Quelle?

    Neben den imperialen Space Marines setzen auch die Verräterlegionen (erbeutete) Vindicatoren ein. Am berüchtigtsten hierfür sind die Iron Warriors. Während die Zahl dieser Chaos Vindicators durch Gefechtsverluste über lange Zeit langsam aber stetig abnahm, tauchten im 13. Schwarzen Kreuzzug soviele neue Vindicators auf, dass irgendeine Chaos-Fraktion, möglicherweise die Iron Warriors selbst, an die notwendigen STK-Daten für eine Massenproduktion gekommen sein muss.6

    Anmerkung
    Laut Imperial Armour Volume Two stammt der Vindicator wie die meisten anderen Rhino Verianten noch aus dem Dunklen Zeitalter der Technologie. Er wurde nach den Wünschen eines General Vindictis, nach dem das Fahrzeug schließlich benannt wurde, zur Verteidigung des Planeten Rothern I vor Orks entwickelt und stellte sich als hervorragendes Fahrzeug heraus. Der Vindicator wird erst wieder erwähnt, nachdem Roboute Guillaume den Codex Astartes verfasst hat.5, S. 67

    Schemata
    Lucius Schema5, S. 69
    [​IMG]
    Lucius Schema Vindicator 5, S. 69
    Typ : Belagerungspanzer
    Fabrikwelt : u.a. Mars, Lucius
    Länge/Höhe/Breite : 6,60m/3,60m/4,50m
    Gewicht : 42 Tonnen
    Geschwindigkeit : 64 km/h (Straße) bzw. 48 km/h (Gelände)
    Besatzung : 2 - Fahrer, Schütze
    Primärbewaffnung : Demolishergeschütz
    Sekundärbewaffnung : keine
    Munition : 18 Schuss
    Panzerung : 65mm rundum
    Typhon Heavy Siege Tank
    Der Typhon Heavy Siege Tank basiert auf dem Vindicator, verfügt jedoch über ein noch stärkeres Geschütz. Er wird bei der Beseitigung von besonders gepanzerten Bunkern und Fahrzeugen eingesetzt.7 S.130

    [​IMG]
    Typhon Heavy Siege Tank
    Modelle
    Vindicatorenmodelle für Warhammer 40K
    [​IMG]
    Vindicator Typ III - (Ultramarines)
    (Dritte Edition
    [​IMG]
    Vindicator Typ IV Marstestschema -(Ultramarines)
    (Dritte Edition, Umbau unter Verwendung der Metallteile des Modells links)
    [​IMG]
    Vindicator Typ IV - (Blood Angels)
    (Dritte Edition, Forge World)
  7. Ihsahn Ihsahn Subordinate

    Wenn du jetzt noch sagen könntest, was du uns damit mitteilen möchtest, dann könnte sich die wall of text gelohnt haben :)
  8. Ok und wieso nicht einfach den link zum lexicanum posten? ^^ versteh nich was der ganze copy paste Kram soll

Share This Page